Der Einzelhandel in Wilnsdorf darf nicht verkümmern

SPD, BFW ,WPU und Grüne in Wilnsdorf fordern ein Einzelhandelskonzept für die Wielandgemeinde

Mit einem Antrag der die Gemeinde Wilnsdorf dazu verpflichten soll, sich um den Einzelhandel zu kümmern, setzen die Fraktion der SPD, BfW, WPU und der Grünen die Verwaltung in Wilnsdorf unter Zugzwang.
Sie fordern, dass die Gemeinde Wilnsdorf ein Einzelhandelskonzept erstellt, welches die Zielsetzung verfolgt, ein reichhaltiges und vollumfängliches Angebot an Einzelhandelsgeschäften in allen Bereichen in der Gemeinde Wilnsdorf vorzuhalten. Hierbei sollen die Einzelhandelsangebote der Siedlungsschwerpunkte nicht nur erhalten, sondern auch ausgebaut werden.

„Wilnsdorf braucht frische Ideen, um attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben. Im Gegensatz zur aktuellen Situation soll die vorhandene Kaufkraft vor Ort dauerhaft gebunden und nicht zwangsläufig an das benachbarte Oberzentrum Siegen, wie auch die Umlandgemeinden verloren werden.“ Mit dieser Aussage unterstreicht Hannes Gieseler (SPD-Fraktionsvorsitzender), dass gehandelt werden muss, damit sich eine Situation wie die letztes Jahr in Ruderdorf nicht wiederholt.
Damals hatte der Aldi-Markt seine Schließung bekannt gegeben, da für den Konzern keine Möglichkeit für eine Erweiterung bestand.
Somit konnte mit Druck der vier antragstellenden Fraktionen eine Alternativlösung erwirkt werden.
Die Bürgermeisterin teilte im September 2017 mit, dass das Unternehmen Penny den Markt in Rudersdorf im Januar 2018 übernehmen und nach einem Umbau im Frühjahr eröffnen wird.
Rudersdorfer Bürger dürften angesichts der aktuellen Lage wieder beunruhigt sein, da bis zum jetzigen Zeitpunkt nichts von einem Umbau geschweige denn von einer Eröffnung zu erkennen ist.

„Damit sich solche Engpässe in anderen Ortsteilen nicht wiederholen, bzw. die jetzigen Engpässe für die Versorgung der Bürger so gut wie möglich beseitigt werden können, brauchen wir ein solches Konzept“ so Gieseler abschließend zu diesem Thema.