Wetter Wilnsdorf

© meteo24.de

SPD Wilnsdorf


SPD.de


Jusos


Jusos Wilnsdorf | 09.09.2010
21. September – Das Regierungsprogramm
Jusos Wilnsdorf | 08.09.2010
SchülerKreistag gefordert
Jusos Wilnsdorf | 18.08.2010
08. September – SchülerInnenTreffen

NRW SPD


Aktuelles

19.12.2011

Wichtige "Bausteine" der neuen Sekundarschule Wilnsdorf


Gemeinsames Lernen in den  Jahrgangsstufen 5 und 6

Gemeinsames Lernen bedeutet dabei nicht, dass alle Schüler zur selben Zeit das Gleiche machen. Durch  geeignete  Unterrichtsmethoden  und  Arbeitsformen  werden  verschiedene  Lernansprüche und unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten berücksichtigt.

Die  Eingangsklassen  5  werden  u.  a.  nach  der Herkunft  (Wohnorten) der Schüler gebildet. Soziale  Strukturen  aus  den Grundschulen werden dadurch  weitestgehend  übernommen,  wodurch der Übergang auf die Sekundarschule erleichtert wird.

 

Ab Klasse 6 wird das Wahlpflichtfach I (Neigungskurs) oder wahlweise eine zweite Fremdsprache eingeführt  (bis  Klasse  10).  Klassen übergreifend können die Schüler hier – ihrer Neigung entsprechend – ein erstes Schwerpunktfach wählen.

 

Differenzierung ab Jahrgangsstufe 7

Ab  Jahrgangsstufe  7  werden  die  Lerngruppen neu  zusammengesetzt.  Die  Zuordnung  erfolgt nach  dem  individuellen  Förderbedarf  und  Leistungsstand  der  Schüler. Dabei gibt es zwei Anforderungsebenen. Kinder mit breit aufgestelltem  Leistungsvermögen  bilden eine Lerngruppe, Kinder mit Teilleistungsstärken bilden weitere Lerngruppen. Klassen übergreifend wird die Jahrgangsstufe ab Klasse 7 in den Hauptfächern D, M, E also in Grund­ und Erweiterungskurse aufgeteilt. Die folgenden halbjährlichen Zeugniskonferenzen entscheiden über einen möglichen Wechsel nach Leistungsvermögen  des  Schülers.  Dadurch  wird eine größtmögliche Durchlässigkeit erreicht.

 

Differenzierung ab Jahrgangsstufe 8

In den Klassen 8 bis 10 wird das Unterrichtsangebot  erneut  ergänzt  (Wahlpflichtfach  II). Die Schüler  können  zwischen  einer  zweiten  bzw. dritten Fremdsprache oder weiteren Neigungsfächern wählen. Im Vordergrund stehen auch hier die  persönliche  Neigung  und das  Interesse  der Jugendlichen.

 

Und was kommt danach?

In den Klassen 9 und 10 geht es um zwei Dinge: Alle Abschlüsse der Sekundarstufe I können erworben werden. Die Vorbereitung für die richtige Berufswahl stellt einen weiteren Schwerpunkt dar.

 

Abitur: Wer den Weg über die Sekundarschule zum Abitur macht, der geht nach der Grundschulzeit auf dem G9-Weg zum Abitur; das heißt: Die gesamte Schulzeit bis zum Abitur beträgt 13 Jahre

18.12.2011

Fusion der Volkshochschulen: Sorge vor Angebotsverschlechterung und Zweigstellenschließung


Aus unserer Sicht ist eine Fusion der Volkshochschulen des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Stadt Siegen sinnvoll, wenn damit der verbundene Aufwand gesenkt und gleichzeitig die hohe Qualität des bisherigen Angebotes fortgesetzt werden kann.

Der vorgeschlagene Wegfall der bislang bei der Kreisvolkshochschule vorgehaltenen dezentralen Zweigstellenstruktur wird von uns als schwerwiegender Mangel des neuen Modells gesehen, das zudem in Form einer gGmbH umgestaltet werden soll. Ein in der Fläche attraktives Angebot und gute Teilnehmerzahlen können so zukünftig nur schwer erhalten bleiben.

 

Die SPD-Fraktion begrüßt die laufenden Aktivitäten zur Vorbereitung eines Zusammenschlusses der Volkshochschulen im Kreis Siegen-Wittgenstein und fordert eine Fortsetzung des eingerichteten Arbeitskreises unter Einbeziehung aller Kommunen und des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Jedoch lehnt die SPD den bislang vorgesehenen Wegfall der Zweigstellen-Strukturen entschieden ab. Bis zu den Sommerferien müssen alternative Modelle für eine Fusion der Volkshochschulen auf den Tisch. Hier fordert die SPD-Wilnsdorf die Bürgermeisterin auf, sich aktiv für die Interessen der Gemeinde Wilnsdorf einzusetzen. Die VHS-Zweigstelle in Wilnsdorf hat sehr gut gearbeitet; warum soll etwas, was 30 Jahre sehr gut für die Bürger gewesen ist, abgeschafft werden?

17.12.2011

SPD befürwortet weitere Windräder auf Gemeindegebiet


Die Haubergsgenossenschaft Wilgersdorf, sowie die SPD haben den Antrag auf Ausweisung weiterer Vorrangzonen für Windkraftanlagen gestellt, um der Waldgenossenschaft die Errichtung solcher auf der Kalteiche zu ermöglichen.

Politisches Taktieren um Standorte und Höhenbegrenzungen wie in der Vergangenheit in Wilnsdorf sind hinsichtlich einer globalen Energiewende fehl am Platze. In der Gesamtheit vieler Maßnahmen kann die Energiewende in Deutschland geschafft werden. Auch die Gemeinde Wilnsdorf sollte im Sinne einer nachhaltigen Energiepolitik dazu energischer beitragen.

Die SPD-Fraktion unterstützt daher nicht nur aus waldgenossenschaftlichen, sondern auch aus kommunalen, nationalen und globalen Gründen das geplante Bauvorhaben der Wilgersdorfer Haubergsgenossenschaft am gewünschten Standort Kalteiche mit Nachdruck.

16.12.2011

Langer Kampf der SPD für einen sicheren Marktplatz hat sich gelohnt


Nachdem die SPD zehn Jahre auf die gefährlichen Zustände im Einkaufszentrum Wilnsdorf hingewiesen hat und nicht müde geworden ist, Anträge und Anfragen im Rat zu stellen, ist nun endlich Bewegung in die Diskussion um die Verkehrsführung gekommen („Hallo Nachbar“ berichtete ausführlich).  Die abschließende Beratung in Verkehrsausschuss und Rat  ist gerade erfolgt. Es besteht Einigkeit zwischen den Parteien, dass durch eine andere Anordnung der Parkplätze und eine geänderte Verkehrsführung die Situation nachhaltig entschärft werden soll. Ein wichtiges Etappenziel ist damit für die SPD erreicht, wenn auch wieder einmal ein teures (von der Gemeinde mit Steuergeldern finanziertes) Gutachten erst die Einbahn-Regelung bestätigen musste. 

 

Ein immer wieder von der SPD angesprochenes Anliegen ist jedoch die Nutzung der brachliegenden Flächen zwischen der Einmündung "Bergwende/B 54", der Volksbank und dem Einkaufszentrum. Hier ist immer wieder seitens der SPD ein Konzept zur Nutzung der Fläche eingefordert worden. Die angemessene Berücksichtigung der Eigentümerinteressen ist dabei natürlich selbstverständlich. Es muss das Bemühen der Politik sein, den Bereich Einkaufszentrum mit Anbindung des neuen Aldi-Marktes in einem alle Aspekte umfassenden Konzept zukunftsfest zu machen.

30.11.2011

Kommunalpolitik trifft Bundespolitik


Klaus Dieter Schneider (links) und Erich Upphoff (rechts) trafen Willi Brase (mitte)

Die beiden SPD-Ratsmitglieder Klaus Dieter Schneider (Niederdielfen) und Erich Upphoff (Wilgersdorf) weilten im Oktober auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Willi Brase für 4 Tage in Berlin. Neben Besichtigungen und Vorträgen im Willi Brandt-Haus, dem Auswärtigen Amt sowie der Stauffenberg Gedenkstätte im Benteler Block, trafen sie sich nach der Teilnahme an einer Plenarsitzung,  mit dem Genossen Willi Brase zu einem allgemeinen Meinungsaustausch über aktuelle politische Themen. Hierbei wurde auch über Themen gesprochen, welche die Bundes- und Kommunalpolitik miteinander verbinden.

23.11.2011

Steuerverschwendung in unserer Gemeinde


Trotz Nothaushalt und angekündigter Sparbemühungen leisten wir uns in der Gartenstraße in Niederdielfen ein Millionen-Prestigeobjekt. In Zeiten großer wirtschaftlicher Finanznot ist es erschreckend, dass die Mehrheitsfraktion kein Fingerspitzengefühl für das entwickelt, was die Bürgerinnen und Bürger über dieses Projekt denken. Über 1,6 Mio. Euro wird der Bau der zweiten LKW-tauglichen Brücke über die Bahn in Niederdielfen in den kommenden 5 Jahren verschlingen.

Das hat die SPD abgelehnt!

 

Nicht nur die SPD-Fraktion sieht das kritisch, auch der Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. hat Wilnsdorf wegen dieser Fehlentscheidung in sein Schwarzbuch 2011 aufgenommen. Dort heißt es u.a.:

„Besonders wichtig ist die Brücke aber nicht: nur etwa 300 Meter weiter, parallel zur Gartenstraße, steht schon die nächste. Mit dem Auto dauert der kurze Umweg keine Minute. Eigentlich sollte es kein Problem sein, auf die Brücke zu verzichten. Doch die Gemeinde stellt sich stur. Die Begründung: Die Brücke verbinde den innerörtlichen Verkehr zwischen den Baugebieten „In den Thalen“ und der Ortsrandlage Niederdielfen. Ein ersatzloser Abriss würde die Gemeinde voraussichtlich 805.700 Euro kosten, ein Neubau käme nicht teurer, rechnete die Gemeinde dem Bund der Steuerzahler vor, denn hierfür gebe es Fördermittel vom Land. An einem Neubau beteilige sich das Land mit 735.100 Euro, die Gemeinde hätte dann nur einen Eigenanteil von 757.600 Euro, so die Rechnung der Gemeinde. Vergessen hat sie dabei wohl völlig, dass

die Allgemeinheit die teure Brücke

finanzieren muss.“

 

Wie müssen sich die Bürgerinnen und Bürger fühlen, die mit viel Engagement Sparvorschläge gemacht haben, angesichts solcher Fehlentscheidungen!

22.11.2011

Sekundarschule - was ist das?


Zum nächsten Schuljahr wird es in Wilnsdorf auf Initiative der SPD voraussichtlich eine Änderung des Schulangebotes geben. Angedacht ist, die Rudersdorfer Hauptschule und die Realschule in Niederdielfen auslaufen zu lassen. Stattdessen sollen ab dem Schuljahr 2012/13 die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse in eine neue Sekundarschule eingeschult werden.

Was ändert sich zukünftig durch die neue Sekundarschu

  • Alle jetzigen Haupt- und Realschüler werden ihren Abschluss auch an ihrer jetzigen Schule machen können. Das heißt, dass die Hauptschule und die Realschule bis 2017 auslaufen werden.
  • Alle Schüler, die ab 2012 in die 5. Klasse kommen, können in der Gemeinde Wilnsdorf dann auf das Gymnasium oder die Sekundarschule wechseln.
  • In den Klassen 5 und 6 werden an einer Sekundarschule alle Kinder (wie zuvor in der Grundschule) gemeinsam unterrichtet.
  • Ab Klasse 7 gibt es drei mögliche Unterrichtsformen (1. weiterhin integriert, 2. teilintegriert oder 3. kooperativ):
  1. Bei einer integrierten Form werden alle Kinder auch ab Klasse 7 im Klassenverband unterrichtet, jedes Kind bekommt jedoch je nach Leistungsstand andere Aufgaben.
  2. Bei teilintegrierten Form werden die Kinder ab Klasse 7 in den Nebenfächern (z.B. Sport oder Kunst) weiter im Klassenverband unterrichtet, in den Hauptfächern wird jedoch nach Leistungsstand getrennt unterrichtet.
  3. Bei der kooperativen Form gibt es ab Klasse 7 einen Hauptschul-, einen Realschul- und einen Gymnasialzweig, die Kinder werden also wie bisher im gegliederten Schulsystem grundsätzlich nach Leistungsstand getrennt.
  • In der Form des integrierten Unterrichts in den leistungsstärkeren Gruppen und bei der kooperativen Form im Gymnasialzweig wird nach gymnasialen Standards unterrichtet, so dass die Kinder im Anschluss auch ohne Probleme das Abitur machen können. Hierfür geht jede Sekundarschule eine Kooperation mit einer umliegenden gymnasialen Oberstufe (z.B. des Gymnasiums) ein. Die Sekundarschulen  arbeiten  nach dem G9-Modell, die Schüler, die im Anschluss noch die Oberstufe besuchen, können also das Abitur nach 13 Jahren machen.
  • Eine Sekundarschule wird in der Regel als Ganztagsschule geführt.
  • Eine Sekundarstufe in Wilnsdorf erspart lange Fahrzeiten in Nachbargemeinden und ermöglicht wohnortnah alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I.
  • Es ist möglich eine Sekundarschule an verschiedenen Standorten (z.B. Rudersdorf und Niederdielfen) zu führen.

 

 

21.11.2011

Bonner Gutachten: Viel Steuerzahler-Geld für lang bekannte und absehbare Probleme


Durch den fortschreitenden Stellenabbau ist auch die Gemeinde Wilnsdorf zunehmend nicht mehr in der Lage, alle anfallenden und notwendigen Planungen zeitnah durchzuführen. Deshalb werden teure externe Gutachten in Auftrag gegeben.

Auch die Schulentwicklungsplanung konnte nach Aussage der Bürgermeisterin intern nicht geleistet werden. Im Schulausschuss wurde das in Auftrag gegebene Gutachten des Bonner Planungsbüros vorgestellt. Dieses konnte nach Einschätzung der SPD aber nicht wirklich viele neue Aspekte aufzeigen. Ausführlich wurde der demographische Wandel beleuchtet und der damit einhergehende Rückgang der Schülerzahlen, welcher den Ratsmitgliedern jedoch schon seit Jahren bekannt ist. Dass die Hauptschule dauerhaft keine Zukunft hat und nicht alle Grundschulstandorte erhalten werden können, war der SPD auch ohne Gutachten klar. Wieviele Kinder 2012 in die erste Klasse gehen, wissen wir seit sechs Jahren, als die Kinder geboren wurden.

 

Was hat das Gutachten uns nun gebracht? Hohe Kosten und die banale Erkenntnis, dass im Gutachten nur unverbindliche Empfehlungen gegeben werden. Die wirklich schwierigen politischen Entscheidungen werden aber im Schulausschuss und im Gemeinderat getroffen. Die SPD ist nicht grundsätzlich gegen externe Unterstützung, aber es muss die Frage erlaubt sein, welche Kompetenzen und welcher Sachverstand in einer bürgerfreundlichen Kommune noch vorhanden sein muss. Immer weiterer Stellenabbau kann nicht die Lösung sein! Zu der Millionensumme für die LKW-taugliche Brücke in Niederdielfen kommen also auch andere Bereiche hinzu, wo Steuergelder „frag-würdig“ ausgegeben werden.

20.11.2011

Spätverbindung nach Rudersdorf wieder aufgenommen


Vor zwei Jahren hat die Hessische Landesbahn (HLB) den Zuschlag für die Strecke Siegen-Gießen erhalten, weil sie ein etwas niedrigeres Angebot abgegeben hatte als andere Interessenten. Während vorher, als die Deutsche Bahn Regio noch fuhr, man noch nach 23 Uhr nach Rudersdorf fahren konnte, fiel dieser sehr gut besetzte Zug mit dem Angebot der HLB weg. Nach dem Einsatz von Verkehrsfachleuten, wie dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion in Wilnsdorf Johannes Bottländer, wird ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember wieder ein Zug nach 23 Uhr von Siegen über Rudersdorf nach Gießen fahren. Dieser Zug fährt täglich 23:09 Uhr in Siegen ab und ist 23:18 Uhr in Rudersdorf. Der Einsatz der Wilnsdorfer SPD hat sich gelohnt.

13.09.2011

SPD stellt Antrag zur Ausweisung neuer Vorrangzonen für Windkraftanlagen


Am Mittwoch, den 7. September 2011, hat in Wilgersdorf eine öffentliche Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Wilgersdorf und der Waldgenossenschaft Wilgersdorf stattgefunden, auf der die Errichtung eines Bürgerwindparkes in der Gemarkung Wilgersdorf  vorgestellt und unter verschiedenen Gesichtspunkten erörtert wurde. Dabei sind zwei Standorte ins Auge gefasst worden: Der erste Standort liegt auf der Kalteiche und grenzt unmittelbar an die Windkraftanlagen, die in den kommenden Jahren auf dem Gebiet der Gemarkung Haiger betrieben werden. Der zweite Standort befindet sich auf der Tiefenrother Höhe und liegt an der Grenze zur Gemarkung Dillbrecht.

 

Die Diskussionsbeiträge der interessierten Bürgerschaft haben deutlich gezeigt, dass die Akzeptanz eines Bürgerwindparks durchaus gegeben ist. Von den beiden genannten Standorten wird jedoch zunächst der Standort auf der Kalteiche favorisiert: Dort sind jetzt schon durch die Bundesstraße Immissionsbelastungen gegeben und bezüglich des Landschaftsbildes würden die ohnehin beachtlichen Haigerer Windkraftanlagen „nur“ durch die angrenzenden Wilgersdorfer Anlagen erweitert.

 

Mit der Ausweitung einer weiteren Vorrangzone für Windkraftanlagen trägt die Gemeinde Wilnsdorf dazu bei, die energiepolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung (und hier insbesondere die Erhöhung des Anteils der Erzeugung regenerativer Energie) auf gemeindlicher Ebene umzusetzen.

08.09.2011

"Schule hat begonnen..."


...heißt es in diesen Tagen wieder im ganzen Land

Für die Hauptschule Rudersdorf heißt es aber sehr bald „Schule geschlossen“, da dort mit nur 17 Anmeldungen schon „eine Ausnahme von der Ausnahme“ gemacht worden ist.

Im Klartext heißt das:

Es ist unseres Erachtens davon auszugehen, dass aufgrund der prognostizierten Schülerzahlen und des Wahlverhaltens der Eltern, deren Kinder die Grundschule verlassen, schulorganisatorische Maßnahmen in nächster Zukunft in der Schullandschaft der Gemeinde, und insbesondere im Hinblick auf die Hauptschule, notwendig werden. Es zeichnet sich ab, dass die Hauptschule nicht einmal Anmeldungen für eine sichere Einzügigkeit erhält (mindestens 18 Anmeldungen). Die Hauptschule Rudersdorf wird also nicht mehr zu halten sein, der Schullandschaft der Gemeinde Wilnsdorf wird eine Schulform fehlen, Schüler mit Hauptschulempfehlung müssen reisen,  die Attraktivität für potenzielle Neubürger sinkt.

 

Nach unserer Ansicht sind mehrere Lösungsmöglichkeiten gegeben: Eine Kooperation mit benachbarten Schulträgern ist ebenso denkbar wie die vom Land NRW neu erschaffene Sekundarschule. Das Für und Wider der in Frage kommenden Lösungen ist in einem offenen und alle Betroffenen einschließenden Diskussionsprozess abzuwägen. Insbesondere ist es unabdingbar, die Mitwirkungsgremien der betroffenen Schulen zu beteiligen, und zwar frühzeitig. Ziel sollte sein, für 2012 eine zukunftsfähige Lösung bezüglich der Hauptschule zu erarbeiten. Ein von der SPD-Fraktion beantragter „runder Tisch“ (Antrag im Rat am 25.11.2010) wurde von der CDU abgelehnt. Einen eingeforderten Schulentwicklungsplan hat die Verwaltung erst nach Beginn des Schuljahres der Öffentlichkeit vorgelegt und ist damit sehr spät in den Diskussionsprozess über die Zukunft unserer Wilnsdorfer Schullandschaft eingestiegen.

 

Unser Appell an Verwaltung und CDU:

Das bisherige Schweigen der CDU und der Verwaltung zu vielen drängenden Schulfragen in unserer Gemeinde muss ein Ende haben. Auch unangenehme Dinge müssen ehrlich beim Namen genannt und die Probleme angepackt werden!

07.09.2011

Informationsabend "Errichtung Windräder auf Kalteiche/ Tiefenrother Höhe"


Die Waldgenossenschaft Wilgersdorf und der SPD-Ortsverein Wilgersdorf laden alle interessierten Wilgersdorfer Bürgerinnen und Bürger für

 

 

Mittwoch, den 07. September 2011 um 19:00 Uhr,
in die Turnhalle Wilgersdorf ein.

 

Geplante Themen:

  • Politische Rahmenbedingungen
  • Vorstellung WG Wilgersdorf und Modell Bürgerwindpark
  • Planung und Betrieb von Windkraftanlagen als BürgerWIND-Projekt aus Sicht des Betreibers
  • Diskussion u. Aussprache

05.09.2011

Schüler werden abgewiesen


Für die SPD-Wilnsdorf ist es eine Zumutung, dass es an der Offenen Ganztagsgrundschule in Rudersdorf nun eine erste Klasse mit 30 Schülerinnen und Schülern geben wird und 3 Kinder aus Rudersdorf und Gernsdorf abgewiesen worden sind. Die gesetzlichen Grundlagen verlangen mindestens 18 Kinder, höchstens jedoch 30 Kinder pro Klasse. Wenn wie in Rudersdorf jedoch 33 Kinder eingeschult werden sollen, werden halt einfach Kinder nicht mehr angenommen, anstatt die Klasse zu teilen und damit pädagogisch sinnvolle kleine Klassen zu schaffen. Hier sollten sich die Verantwortlichen beim Kreis, der Bezirksregierung und dem Land mal Gedanken über die damit verbundenen Schicksale unserer Jüngsten machen.

Auch die CDU muss sich hier den Vorwurf gefallen lassen, dass sie die Entscheidung über den SPD-Antrag auf Errichtung der Offenen Ganztagsschule Rudersdorf über ein Jahr hinausgezögert und bis Mai 2011 gewartet hat.  Somit ist es nachzuvollziehen, dass eben wegen dieser langen Planungsunsicherheit Eltern ihre Kinder an anderen Schulen angemeldet haben. Genau diese Kinder fehlen nun in Rudersdorf, um eine zweite erste Klasse einrichten zu können.

04.09.2011

SPD kämpft seit Jahren für Einbahnregelung auf dem Wilnsdorfer Marktplatz


Ein gravierendes Sicherheitsproblem ist bis heute nicht gelöst worden: Wie bereits vor sieben Jahren von der SPD-Fraktion im Rat angesprochen, besteht für die Kunden des REWE-Supermarktes beim Verlassen des Geschäftes immer noch eine große Gefahr, von Kraftfahrzeugen direkt angefahren zu werden. Die Besucher des Geschäftes treten unmittelbar auf die Fahrbahn; Kinder, die sich bei der Kasse von der Warteschlange losreißen, stürzen nach draußen und rennen nach dem Passieren der Ausgangstüre ohne Gehweg-Schutz auf die Straße. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste Fußgänger überfahren wird, zumal die Sicht häufig durch anliefernde Post- und Lebensmittelfahrzeuge drastisch eingeschränkt ist.

 

Die chaotischen Zustände besonders an den Wochenenden lassen das Einkaufen im Wilnsdorfer Einkaufszentrum zu einer Nerven zermürbenden Zerreißprobe für Autofahrer wie Fußgänger werden. Da auf dem Marktplatz keine verkehrslenkenden Vorschriften bestehen, fahren die einen Parkplatz suchenden Autofahrer in beiden Richtungen wild im Kreis herum. Die letzte Anfrage, mit dem Ziel einer sicheren Verkehrslenkung die Möglichkeit einer Einbahnregelung zu überprüfen,  stellte die SPD-Fraktion in der Ratssitzung am 19.06.2008. Geschehen ist nach dieser Initiative nichts, obwohl ein kostenpflichtiges Gutachten (finanziert von den Wilnsdorfer Steuerzahlern) diesen wie auch weitere nützliche Vorschläge zur Herstellung der Sicherheit enthält. Unser Vorschlag erscheint uns auch deshalb vernünftig, weil mit der Einrichtung einer Einbahnregelung keine großen Kosten verbunden sind, was angesichts der desolaten Haushaltslage der Gemeinde ein zusätzliches Argument darstellt. Etwas zum Positiven verändern zu können, ohne dafür große Steuergelder in Anspruch nehmen zu müssen – diese Möglichkeit gibt es in der hoch verschuldeten Gemeinde wohl nicht allzu häufig. Aber in Wilnsdorf haben die besten Vorschläge keine Verwirklichungschance, wenn es der CDU und der Verwaltung nicht gefällt.

26.07.2011

Schluss mit Wilnsdorfer Windkraft-Verhinderungspolitik


In Wilnsdorf gibt es bisher 3 Windkraftanlagen, was nach Ansicht der SPD-Wilnsdorf ausbaufähig ist. Für mögliche Investoren gibt es nur die Möglichkeit auf einem kleinen Streifen auf der Kalteiche Windkraftanlagen zu errichten. Dieser Streifen ist jedoch bereits durch die einzigen drei Windkrafträder auf Wilnsdorfer Boden bebaut.

 

Es gibt viele hochgelegene Stellen in Wilnsdorf, welche sich für die Errichtung von weiteren Windkraftanlagen eignen würden. Diese müssten jedoch zunächst vom Gemeinderat als Vorrangzonen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden. Die SPD-Wilnsdorf spricht sich deshalb dafür aus, diese Vorrangzone für Windkraftanlagen auszuweiten, um so Investoren die Möglichkeit zur Errichtung weiterer Anlagen zu geben.

 

Die Wilnsdorfer Bürger könnten selbst einen Beitrag zum Atomausstieg leisten und damit auch noch Geld verdienen. Mit sogenannten Bürgergesellschaften können sich Bürger zusammenschließen, um somit genug Finanzmittel für den Bau von Windkraftanlagen aufzubringen. In einer solchen Bürgergesellschaft sollte sich nach Ansicht der SPD auch die Gemeinde Wilnsdorf einbringen. Dies tun inzwischen viele Städte und Gemeinden. Diese Beteiligung hat zugleich den positiven Nebeneffekt, dass in einigen Jahren die zusätzlichen Einnahmen aus den Windkraftanlagen helfen können, den maroden Haushalt der Gemeinde zu sanieren.

 

Erste Bestrebungen im Sinne einer Bürgergesellschaft gibt es schon in Wilgersdorf und sollten vom Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung aktiv unterstützt werden.

25.07.2011

SPD fordert Ausstieg aus Geschäften mit SWAPS und Derivaten


Die Gemeinde Wilnsdorf hat ihren Schuldendienst (Rückführung und Tilgung von Krediten) über mehrere Jahre mit SWAPS und anderen so genannten „derivativen Geschäften“ (Finanztermingeschäfte) erfolgreich gestaltet, sofern man angesichts von Verschuldungen in nicht unbeträchtlicher Höhe von „Erfolg“ reden kann.

Bei einem „Swap“ handelt es sich um ein finanzielles Tauschgeschäft, bei dem Verbindlichkeiten oder Forderungen getauscht werden können.

 

Es zeichnet sich aber ab, dass diese Geschäfte große Risiken bergen und als zum Teil hochspekulativ gelten. Im Wilnsdorfer Rat hat es daher große Einigkeit darüber gegeben, dass sich die Gemeinde in einem „geordneten Verfahren“ aus diesen Geschäften zurückzieht. Nach Auffassung der SPD sind einzelne Geschäfte dann zu beenden, wenn Sie einen positiven Marktwert aufweisen. Ansonsten kann man nicht von einem „geordneten Rückzug“ sprechen. Der Kämmerer und die CDU wollten dem nicht zustimmen, da sie bei einem günstigen Verlauf der Geschäfte weitere „positive Entwicklungen“ mitnehmen wollen. Dann tut man aber genau das, was eigentlich unterbunden werden sollte: Weiter hochriskant mit Steuergeldern spekulieren.

 

Für die SPD gibt es keine Alternative zum Ausstieg bei positiver Marktentwicklung, um nicht dauerhaft zum Spielball der Finanzmärkte zu werden.

 

28.06.2011

Bergmannspfad noch ohne Ausschilderung - Ehrenamtliches Engagement wird nicht gewürdigt


Der ‚Bergmannspfad’ ist ein Themenwanderweg auf Wilnsdorfer Gemeindegebiet, der den Rothaarsteig auf sinnvolle Weise ergänzen und den Wandertouristen Einblick in die Bergbaugeschichte gewähren soll. Einige ehrenamtliche Aktivisten legten in mühevoller Arbeit alte Stolleneingänge frei, um sie wieder sicht- und begehbar zu machen. Dennoch ist der ‚Bergmannspfad’ nach wie vor Unvollendet. Eine professionelle Ausschilderung mit erläuternden Texten und Bildern lässt seit Jahren auf sich warten.

 

Davon, dass immer noch nichts geschehen ist, überzeugte sich der SPD-Ortsverein Wilgersdorf jetzt bei einem Ortstermin am Stolleneingang der ehemaligen Grube ‚Marie’. Der Vorsitzende Erich Upphoff erklärte: „Es ist empörend, dass die Gemeindeverwaltung ihr jüngstes Versprechen wieder nicht eingehalten hat.“ Vor einiger Zeit wurde z.B. an der Grube ‚Marie’ lediglich ein leerer Ständer aufgestellt, der immer noch darauf wartet, mit wissenswerten Informationen gefüllt zu werden.

 

„Hier werden nicht nur den Touristen wertvolle Informationen vorenthalten. Wir sind der Meinung, dass die gleichgültige Haltung des Wilnsdorfer Rathauses in dieser Sache zugleich auch eine erschreckende Geringschätzung des ehrenamtlichen Engagements unserer Mitbürger, die den Bergmannspfad durch ihren unentgeltlichen und vorbildlichen Einsatz erst möglich gemacht haben, verrät“, kritisiert Petra Weskamp, die SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat. „Diese inzwischen unverzeihliche Hängepartie, für die Bürgermeisterin und ihre Verwaltung verantwortlich sind, muss auf ehrenamtliche Aktivisten in unserer Gemeinde geradezu demotivierend wirken.“ so Weskamp.

 

Annegret Berg, Petra Weskamp, Erich Upphoff, Katja Leyener vom SPD-Ortsverein Wilgersdorf

27.06.2011

Wilgersdorf braucht Rastmöglichkeiten für Wanderer


Der Rothaarsteig führt direkt an Wilgersdorf vorbei. Mit dem Gästehaus Wilgersdorf steht den Touristen vor Ort Hotelkapazität zur Verfügung. Daneben gibt es private Anbieter von Ferienwohnungen. Dennoch ist die touristische Infrastrukur des Ortes weiterhin verbesserungsbedürftig, findet der SPD-Ortsverein Wilgersdorf. „Was insbesondere fehlt, ist eine vernünftige Rastmöglichkeit für Wanderer in zentraler Lage“, so der Vorsitzende Erich Upphoff.

 

Die SPD schlägt vor, den kleinen Platz an der Hauptstraße zwischen Sparkasse und Imbiss so umzugestalten, dass Wanderer sich hier aufhalten, ausruhen und ggf. den Imbiss nutzen können. „Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll, für diesen Zweck zumindest Sitzgelegenheiten mit einem Tisch zu schaffen“, konkretisierte Erich Upphoff jetzt bei einer Besichtigung der Örtlichkeit den Vorschlag seiner Partei.

 

Katja Leyener, stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende, erklärte: „In Sachen Fremdenverkehr hat unsere Gemeinde erheblichen Nachholbedarf. Auf diese Weise können wir jedoch die touristische Attraktivität Wilgersdorfs mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand und damit auch zeitnah verbessern.“

 

Erich Upphoff, Katja Leyener, Annegret Berg und Petra Weskamp vom SPD-Ortsverein Wilgersdorf

26.05.2011

SPD bekommt neues Ratsmitglied


Das Ratsmitglied Elfi Becker aus Wilden hat ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Die SPD-Wilnsdorf dankt ihrem ehemaligen Ratsmitglied ausdrücklich für die geleistete Arbeit. Elfi Becker wird der SPD-Fraktion nicht verlorengehen. Sie wird auch weiterhin als sachkundige Bürgerin die SPD im Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren vertreten.

 

Für Elfi Becker rückt der 26-Jährige Hannes Gieseler aus Rudersdorf in den Gemeinderat nach. Auch er ist kein Neuling in der Politik. Für die SPD-Fraktion saß Hannes Gieseler bereits als sachkundiger Bürger im Schulausschuss, sowie im Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren. Als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Wilnsdorf ist er auch bereits seit einigen Jahren fest in der Wilnsdorfer Kommunalpolitik verankert.

 

Elfi Becker
Hannes Gieseler

27.03.2011

Rot/Grün gewinnt Landtagswahlen


Bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben SPD und Grüne in beiden Parlamenten die Mehrheit der Sitze errungen.

 

Die SPD-Wilnsdorf gratuliert recht herzlich den Wahlsiegern und besonders den Grünen die bei beiden Wahlen ihr jeweils bestes Ergebnis aller Zeiten bekommen hat.

02.02.2011

Was wird aus unseren Schulen?


„Konkurrenzkampf der Grundschulen“, „Kampf um unseren Standort“, „Kämpfen für unsere Schule“ – diese und ähnliche Überschriften und Forderungen musste man in der letzten Zeit häufiger in Zeitungsartikeln und Leserbriefen vernehmen. Diese Kämpfe werden aber wohl alle über kurz oder lang verloren. Sie dienen weder der sachlichen Debatte, noch werden sie Standorte sichern. Im Gegenteil: Wer alleine kämpft und sich nicht mit seinen Nachbarn an einen Tisch setzt, wird irgendwann von der Bezirksregierung vor vollendete Tatsachen gestellt.  Das Prinzip „Verschont unsere Schule, schließt andere“ wird nicht funktionieren.

 

Um was geht es sicherlich allen verängstigten Bürgern? Doch wohl darum, dass in ihrem Ort ihren Kindern alle Schulwege und Abschlüsse zugänglich sind und dass nicht allzu weite Strecken zur Schule zurückgelegt werden müssen. Dazu natürlich eine pädagogisch bestmögliche Betreuung und individuelle Förderung.

Einige Kommunen haben vorgemacht, wie es geht. Sie haben das Inseldenken aufgegeben und haben sich mit Fachleuten und Entscheidungsträgern der Nachbarkommunen Partei übergreifend zusammengesetzt und nach Lösungen gesucht. Diese Gespräche an diversen „runden Tischen“ waren sehr fruchtbar und werden vom Schulministerium nicht nur unterstützt, sonder gar explizit gefordert.

 

Erste Lösungsansätze finden sich in Gemeinschaftsschulgründungen und Kooperationen, teilweise aber auch in Kooperationen zwischen bestehenden Schulen, bis hin zu Profilbildungen oder auch in der Wiedereinführungen des Abiturs nach 9 Jahren. Diese modernen, kooperativen Wege auf regionaler Ebene, über die Ortsgrenzen hinaus, bieten die Chance, dass weiterhin wohnortnah alle Abschlüsse angeboten werden können - sei es in einer Schule unter einem Dach, oder durch Kooperationen. Konstruktive Zusammenarbeit statt Konkurrenzkampf - zum Wohle der Kinder.

01.02.2011

Offene Ganztagsgrundschule in Rudersdorf wird Wirklichkeit


In einer Umfrage der Gemeinde Wilnsdorf im Herbst 2010 haben sich 25 Interessenten in Rudersdorf und Gernsdorf für eine Offene Ganztagsgrundschule in Rudersdorf gemeldet. Dieses klare Votum der Elternschaft konnte  nicht mehr ignoriert werden. Zwar hatte die CDU den von der SPD schon am 02.03.2010 gestellten Antrag auf Einrichtung einer Offenen Ganztagsgrundschule mit ihrer Mehrheit im Schulausschuss  am 15.12.2010 abgelehnt, jetzt aber scheint das lange Bemühen um eine einvernehmliche Lösung Früchte zu tragen: Sobald die Schulkonferenz der Grundschule getagt hat soll der Errichtungsbeschluss gefasst werden.

 

Der Elternwille ist da und das allein sollte zählen für eine Gemeinde, die sich selbst als „familienfreundlich“ bezeichnet. Die Eltern der Grundschüler haben nun bald Planungssicherheit für ihre Schulwahl. Neben den pädagogischen Vorteilen der Ganztagsform ist auch die gute Erreichbarkeit dieser Schule ein weiterer – nicht zu unterschätzender – „Pluspunkt“.

 

Die SPD freut sich über das voraussichtliche Gelingen ihrer Initiative.

31.01.2011

CDU verschleudert Steuergelder


Mit Geldern anderer lässt sich bekanntlich leichter umgehen, ja bisweilen sogar Schulden machen als mit eigenen finanziellen Mitteln. Wenn aber der Bürger in den nächsten zwanzig Jahren immer höhere und zudem auch neue Abgaben und Steuern zahlen muss, hört der Spaß freilich auf.

 

Nun hat die CDU mit ihrer Mehrheit im Rat trotz ihrer vollmundig bekundeten Sparabsichten beschlossen, in der Gartenstraße in Niederdielfen eine neue Brücke zu errichten.

 

Petra Weskamp, Fraktionsvorsitzende im Wilnsdorfer Rat, ist entsetzt über die riesige Summe von 1.600.000 Euro, die der Bau der zweiten LKW-tauglichen Brücke über der Bahn in Niederdielfen zunächst einmal in den kommenden fünf Jahren erfordert. Da ganz in der Nähe die gut ausgebaute Brücke der zur Eremitage führenden Grimbergstraße besteht, hat die SPD-Fraktion angesichts der hohen Verschuldung der Gemeinde kein Verständnis dafür, dass die Bürger durch weitere überflüssige Prestigeprojekte angesichts drastischer Sparmaßnahmen auf vielen Gebieten noch zusätzlich belastet werden.

 

Es ist peinlich, dass dadurch die Gemeinde in die Schlagzeilen der deutschen Presse geraten ist, weil der Bund der Steuerzahler mit Recht dieses überehrgeizige Vorhaben angeprangert hat. Hinzu kommt, dass viele Anlieger der schmalen Gartenstraße gar keinen Verkehr von großen LKWs wünschen und mit einer „kleineren“ Brückenlösung für Fußgänger.

 

Leider hat sich jetzt schon die Befürchtung bewahrheitet, dass dieses Wahlgeschenk der CDU den Bürgern in allen Ortsteilen der Gemeinde noch teuer zu stehen kommen wird.

08.01.2011

SPD berät Haushalt


7,3 Millionen Euro mehr Ausgaben als Einnahmen muss die Gemeinde Wilnsdorf dieses Jahr verkraften. Wenn die Gemeinde so weiter wirtschaftet wie bisher ist die sie im Jahre 2020 überschuldet, hat also mehr Schulden als Vermögen.

 

Unter diesen Voraussetzungen hat die SPD den Haushalt durchgearbeitet und Möglichkeiten gesucht unter solchen Vorzeichen noch aktiv Politik zu gestalten. Kritisch sieht die SPD, dass es überhaupt erst zu solch einer fatalen Finanzsituation kommen konnte.

SPD-Fraktion tagt zum Haushalt